Beyond Therapy
Practice Space
Die Türen öffnen sich wieder am 20.10.2026
Ein fortlaufender Lern- und Praxisraum für Therapeut:innen und Coaches in den ersten Berufsjahren – um Prinzipien und Werkzeuge beziehungsorientierter Prozessbegleitung zu vertiefen, mehr innere Orientierung im Begleiten zu gewinnen und den eigenen Stil und beruflichen Weg in Gemeinschaft zu entfalten.
Mit regelmäßigen Online-Praxistreffen, Mentoring und Austausch.
Begleiten braucht Begleitung.
Wer begleitet, begegnet Herausforderungen – nicht nur, aber besonders in den ersten Berufsjahren.
Auf meinem eigenen Weg und in der Begleitung anderer Therapeut und Coaches in Trainings- und Weiterbildungssettings bestätigt sich immer wieder:
Professionalität entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch gelebte Praxis und eine bejahende, forschende und fürsorgliche Haltung zum eigenen Entwicklungsweg.
Professionelle Begleitung, gemeinsame Erfahrungs- und Entwicklungsräume sowie gegenseitige Unterstützung sind dafür wesentlich. Auch für mich selbst war und ist diese Einbettung auf meinem Weg entscheidend.
Berührende Rückmeldungen von Menschen, die ich in ihren Lernprozessen begleiten durfte, und der wiederkehrende Wunsch nach kontinuierlicher Begleitung haben mich 2024 dazu inspiriert, den Practice Space ins Leben zu rufen.
Hürden gehören zum Weg.
Zu unüberwindbaren Hindernissen werden sie vor allem dann, wenn wir glauben, sie allein bewältigen zu müssen.
Ein Raum für deine Praxis und deinen eigenen Weg
in Begleitung & Gemeinschaft
Orientierung und Sicherheit
im Begleiten
Essenzielle NARM-basierte Haltungen, Prinzipien und Werkzeuge vertiefen. Mehr Orientierung entwickeln, um Menschen auch in komplexen Prozessen zunehmend frei, intuitiv und auf die eigene Weise begleiten zu können.
Ein eigenes Kernthema
in Bewegung bringen
Eine wiederkehrende innere Hürde auf dem beruflichen Weg erkunden – zum Beispiel die Angst, sichtbar zu werden. Raum für Veränderung und Integration öffnen.
Den eigenen Weg gestalten und Ausdruck entfalten
Mit den eigenen Herzenswünschen, Fragen und Unsicherheiten auftauchen. Gegenseitige Unterstützung und Resonanz erfahren in der Gruppe, um den eigenen beruflichen Weg mutig und im eigenen Rhythmus zu gestalten.
Das Format
◇ Dazulernen & Üben
2 × monatlich · 2,5 Stunden
Acht gemeinsame 2,5-stündige Online-Treffen pro Lernzyklus. Mit fachlichen Impulsen, Live-Demonstrationen, gegenseitigen Übungen und Raum für Reflexion und Feedback.
◎ Gruppenmentoring
Einmal im Monat 90 Minuten Raum für deine beruflichen Fragen, Wünsche und Unsicherheiten. Um gemeinsam zu erkunden, was dich auf deinem Weg beschäftigt, wo du vielleicht feststeckst und was du brauchst, um deinen eigenen Weg weiterzugehen. Mit meiner Begleitung und der Unterstützung der Gruppe.
∿ Persönlicher Entwicklungsfaden
Ein eigenes berufliches Kernthema begleitet dich durch den viermonatigen Zyklus. In den gegenseitigen Übungserkundungen kannst du es immer wieder aufgreifen, vertiefen und mit dem verbinden, was du fachlich lernst und persönlich erlebst.
✧ Austausch & Vertiefung
Freiwillige Kleingruppen zum gemeinsamen Üben und Vertiefen, asynchroner Austausch via Messenger-Gruppe und eine wachsende Materialbibliothek zum Nachschauen.
Inhalte
Ein roter Faden mit Raum für das, was entsteht
Wie können wir Menschen in ihren Entwicklungsprozessen begleiten – mit einer klaren, natürlichen inneren Orientierung und zugleich offen für das Nicht-Wissen und die Non-Linearität, die mit prozessorientierter Arbeit einhergeht?
Im Practice Space beschäftigen wir uns vor allem mit essenziellen Haltungen, Prinzipien und Werkzeugen NARM-basierter Prozessbegleitung. Wir erkunden die innere Ordnung von transformativen Entwicklungsprozessen und üben, auch in ihrer Komplexität zu erkennen, was gerade wesentlich ist und was den Prozess unterstützen könnte.
Die Lernlandkarte gibt uns dafür einen roten Faden – nicht als festes Schema, sondern als Orientierung, die uns helfen kann, zunehmend freier, intuitiver und auf unsere eigene Weise zu begleiten.
Dabei geht es nicht nur ums Verstehen, sondern vor allem darum, die Prinzipien und Werkzeuge durch eigenes Erleben, Ausprobieren und Reflektieren immer mehr zu verinnerlichen.
Lernreise durch die vier Prozessphasen
Dein eigener
Entwicklungsweg
Raum zur Erkundung deines Kernthemas durch den Zyklus hindurch.
Klicke auf einen Call, um seine Inhalte zu entdecken.
Tippe auf einen Call, um seine Inhalte zu entdecken.
- Raum
-
00 · Schnupper-Call(Spiel-) Raum als Basis für allesSchnupper-Call
00 · Schnupper-CallWie entsteht Raumhaftigkeit, ohne passiv oder vorsichtig zu werden?
- Intention
-
01 · Auftakt-Call(Aus-)Richtung mit HerzenswunschAuftakt-Call
01 · Auftakt-CallWie finden wir die Ausrichtung, ohne Druck zu erzeugen?
-
02 · Praxis-CallDie größere Landkarte & OrientierungPraxis-Call
02 · Praxis-CallWelche Elemente zeigen sich in jedem Prozess und wie hängen sie zusammen?
- Entfaltung
-
03 · Praxis-CallKonkret werden & Komplexität erlaubenPraxis-Call
03 · Praxis-CallWie kommen wir vom großen Thema zur konkreten, relevanten Erfahrung im Hier & Jetzt?
-
04 · Praxis-CallDen Kern in der Komplexität erkennenPraxis-Call
04 · Praxis-CallWie erkenne & erkunde ich den Kern, ohne Komplexität zu reduzieren?
-
05 · Praxis-CallDesidentifikation unterstützenPraxis-Call
05 · Praxis-CallWie können sich Identifikationen lockern?
-
06 · Praxis-CallBeziehungskontext begreifenPraxis-Call
06 · Praxis-CallWie und wann kann das Einbeziehen des Entstehungskontextes einer Überlebensstrategie den Prozess vertiefen und wann weniger?
- Reorganisation
-
07 · Praxis-CallEmotionale IntegrationPraxis-Call
07 · Praxis-CallWas unterstützt relationale Vervollständigung und emotionale Integration?
-
08 · Praxis-CallReflexion & ErntePraxis-Call
08 · Praxis-CallWas hat sich bewegt – in unseren inneren Kernthemen und auf unserem Weg als Begleitende?
Die Reihenfolge ist ein roter Faden, kein fester Lehrplan – sie kann sich im Verlauf nach Bedarf der Gruppe verändern.
Nicht jeder Aspekt findet in einem Zyklus Raum – manches vertiefen wir in den darauffolgenden Zyklen weiter.
Die vier Prozessphasen Raum, Intention, Entfaltung und Reorganisation sind den Prinzipien der Prozessbegleitung von Tobias Konermann entnommen.
Einflüsse
Meine Arbeit im Practice Space ist besonders von zwei Ansätzen geprägt:
Den Prinzipien der Prozessbegleitung von Tobias Konermann, in denen es darum geht, welche grundlegenden Prinzipien menschlichen Veränderungs- und Transformationsprozessen zugrunde liegen und welche zentrale Rolle der Beziehungsraum dabei spielt.
Und NARM (NeuroAffective Relational Model), einem von Laurence Heller entwickelten Ansatz zur Begleitung von Entwicklungs- und Beziehungstrauma.
Beide gehören zu meinen wichtigsten Lehrern und haben mein Verständnis von Prozessbegleitung wesentlich geprägt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Im Practice Space greife ich auf vieles zurück, was ich von ihnen gelernt habe, und verbinde es mit meinen eigenen Erfahrungen und Ansätzen, die sich daraus in meiner Arbeit entwickelt haben.
Patricia
Heilpraktikerin für Psychotherapie,
Gestalt-& Traumatherapeutin
„Der Practice Space unterstützt mich sehr in meinem Sichtbarwerden in der Welt.
Das Auftauchen in der Gruppe mit meinem Herzenswunsch, das Dranbleiben am gemeinsamen Lernen und das Getragensein im Alltag hatte auch einen großen Impact auf mein Wirken im Außen – innerhalb weniger Monate hatte ich einen Praxisraum und eine volle Praxis.“
Für wen ist der Practice Space gedacht?
Der Practice Space könnte gut zu dir passen, wenn …
… du regelmäßig Menschen begleitest – auch mit Übungsklient:inn:en – oder gerade deine eigene Praxis aufbaust.
… du neugierig auf NARM-basierte, beziehungsorientierte Prozessbegleitung bist und deine fachlichen Fähigkeiten und deinen eigenen Stil weiterentwickeln möchtest.
… du Lust hast, regelmäßig zu üben, Fragen einzubringen und gemeinsam mit anderen zu lernen.
Weniger passend ist der Practice Space, wenn …
… du eine zertifizierte Methodenausbildung mit festem Curriculum oder vor allem konkrete Handlungsanleitungen suchst.
… du das Gelernte aktuell nicht in der Begleitung anderer Menschen ausprobieren kannst.
… du eher punktuelle Einzelsupervision suchst und gerade keinen Raum für einen kontinuierlichen Gruppenprozess hast.
Termine & Anmeldung
Du kannst den Practice Space beim kostenlosen Schnuppertermin kennenlernen oder dich direkt für den nächsten viermonatigen Lernzyklus anmelden.
Zum Kennenlernen
Kostenlos schnuppern
Dienstag, 20. Oktober 2026
17:00–19:30 Uhr · Online via Zoom
Die Gruppe und mich kennenlernen und einen Einblick in unsere gemeinsame Arbeit bekommen. Im Anschluss kannst du entscheiden, ob du für die vier Monate einsteigen möchtest.
Zum Schnuppertermin anmelden ↗Nächster Lernzyklus
Direkt einsteigen
Ab Dienstag, 27. Oktober 2026
Oktober 2026 – Februar 2027
Vier Monate gemeinsam lernen, üben und vertiefen. Mit acht Praxistreffen, vier Gruppenmentorings und Raum für deine eigene Entwicklung.
Für den Lernzyklus anmelden ↗Der Teilnahmebeitrag gilt für den Lernzyklus ab Oktober 2026. Die Konditionen können sich für spätere Lernzyklen ändern. Darüber informiere ich rechtzeitig im Voraus.
Alle Termine im Überblick
Oktober 2026 – Februar 2027 Schnupper- & Startcall: 20. Oktober 2026 · Praxistreffen ab 27. Oktober
Schnupper- & Praxistreffen
Dienstags · 17:00–19:30 Uhr
Gruppenmentoring
Jeweils 18:00–19:30 Uhr
März – Juni 2027 Schnupper- & Startcall: 23. Februar 2027 · Praxistreffen ab 16. März
Schnupper- & Praxistreffen
Dienstags · 17:00–19:30 Uhr
Gruppenmentoring
Jeweils 18:00–19:30 Uhr
Der kostenlose Schnupper- & Startcall (00) gehört jeweils zum Beginn des folgenden Lernzyklus. Danach kannst du in Ruhe entscheiden, ob du mit den acht Praxistreffen (01–08) weitermachen möchtest.
Wie lange kann ich dabei bleiben?
Der Practice Space ist als fortlaufender Lernraum gedacht. Du kannst über mehrere Lernzyklen hinweg dabei bleiben – solange es für dich und deine Entwicklung stimmig ist.
Ein Lernzyklus dauert etwa vier Monate. Zum Ende jedes Zyklus kannst du neu entscheiden, ob du weitermachen oder aussteigen möchtest.
Wiederholen sich die Inhalte, wenn ich länger dabei bin?
Jeder Lernzyklus hat eigene Schwerpunkte und Vertiefungen. Bestimmte Grundlagen und Prinzipien begegnen uns dabei immer wieder, andere Themen greifen wir erst in späteren Zyklen auf. Die Inhaltsübersicht zeigt, wie viele Möglichkeiten zur Vertiefung und Differenzierung es gibt.
Gerade beim prinzipienbasierten und erfahrungsorientierten Lernen sind Wiederholung und schrittweise Differenzierung wertvoll: Mit wachsender Praxiserfahrung hören und erleben wir Dinge oft anders, entdecken neue Feinheiten und verstehen Zusammenhänge zunehmend differenzierter. Was zunächst noch abstrakt war, wird durch die eigene Erfahrung nach und nach lebendiger und greifbarer.
Es gibt also teilweise Wiederholungen, aber keine identische Neuauflage. Einige Teilnehmende sind schon seit der ersten Kohorte 2024 dabei, andere seit einem oder anderthalb Jahren.
Ergänzend entsteht ein Mitgliederbereich mit Aufzeichnungen, Handouts und weiteren Materialien – auch mit ausgewählten Inhalten aus früheren Zyklen.
Was passiert konkret bei den Praxistreffen?
Wir beginnen mit einem kurzen gemeinsamen Ankommen.
Je nach Schwerpunkt gibt es einen Input zu einem Prinzip oder einer Fragestellung – oft verbunden mit einer Demo oder einem konkreten Beispiel. Anschließend gibt es Raum, selbst zu üben, Erfahrungen zu reflektieren und Fragen aus der eigenen Praxis einzubringen.
Die genaue Gestaltung orientiert sich auch an den Anliegen und am Lernprozess der Gruppe.
Was passiert in den Mentoring-Calls?
Hier ist Raum für unterschiedliche Anliegen rund um deinen beruflichen Weg: praktische Fragen, Ideen, Feedback oder Unterstützung bei der Umsetzung.
Besonders möchte ich dich einladen, auch mit dem aufzutauchen, was du eigentlich gerne entwickeln oder in die Welt bringen möchtest – und mit dem, was dich vielleicht noch davon abhält.
Denn es kann einen großen Unterschied machen, mit den eigenen Wünschen, Zweifeln und inneren Hindernissen nicht allein zu bleiben, sondern sich in einer wohlwollenden Gruppe zu zeigen, Resonanz zu bekommen und erste Schritte zu wagen.
Was, wenn ich noch wenig Erfahrung habe – oder schon sehr viel?
Im Practice Space kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungsständen zusammen: Manche arbeiten gerade mit ihren ersten Übungsklient:innen, andere begleiten schon seit vielen Jahren Menschen und leben mittlerweile hauptberuflich von ihrer Arbeit.
Die bisherige Erfahrung und das Feedback aus der Gruppe zeigen, dass diese Mischung gut funktioniert und das gemeinsame Lernen bereichern kann.
Wenn du unsicher bist, ob der Practice Space gerade zu dir passt, komm am besten zum offenen Schnuppertermin und mach dir selbst ein Bild. Und wenn du danach noch Fragen hast, melde dich gerne bei mir – dann können wir uns auch persönlich dazu austauschen.
Passt der Practice Space auch zu mir, wenn ich nicht mit NARM arbeite?
Ja, auf jeden Fall. Du musst weder eine NARM-Ausbildung gemacht haben noch selbst mit NARM arbeiten.
Allerdings sind die Inputs, Demos und Werkzeuge im Practice Space stark von NARM geprägt. Es ist deshalb wichtig, dass du neugierig auf diesen Ansatz bist und Lust hast, dich mit seinen grundlegenden Prinzipien auseinanderzusetzen.
Gleichzeitig geht es nicht darum, eine bestimmte Methode zu übernehmen, sondern darum, dein Verständnis von beziehungsbasierter, prozessorientierter und traumasensibler Begleitung zu vertiefen und das Gelernte mit deiner eigenen Arbeitsweise zu verbinden.
FAQs
Hinweis
Dieses Angebot ist keine NARM™-Ausbildung und ersetzt keine staatlich oder institutsseitig anerkannte psychotherapeutische Ausbildung.
Es versteht sich als NARM-informiertes, erfahrungs- und praxisorientiertes Lernformat zur Vertiefung von prozessorientierter, traumasensibler und traumaintegrativer Begleitungskompetenz und Beziehungskapazität.
Dieses Angebot ist keine heilkundliche Tätigkeit und ersetzt keine Psychotherapie. Es dient der Supervision, Begleitung und fachlichen Weiterentwicklung von Therapeut:innen, Coaches und Prozessbegleitenden.